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Delinquentes Handeln und ähnliche Verhaltensauffälligkeiten bei Jugendlichen sind häufig Vorboten einer Spirale, die sich um Schulverweigerung, Ausbildungsabbruch, mangelnde Integration und Selbstausgrenzung bis hin zu einer beginnenden kriminellen Karriere dreht. Eine auslösende Komponente hierfür sind fehlende oder unzureichend ausgebildete Sozialkompetenzen, sogenannte ‚Skills’.

Eltern, Fachkräfte der Jugendhilfen, Lehrkräfte, Polizei und Justiz sind häufig überfordert, da herkömmliche Bestrafungsmittel wie „Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen“ sowie polizeilich-juristische Sanktionen alleine oftmals nicht die gewünschte Wirkung zeigen. Diese Mittel setzen weder an der fehlenden Empathiefähigkeit der Betroffenen, noch an deren mangelnden sozialen Kompetenzen an. An diesen Stellen setzt das Sozialkompetenztraining an.

Das Sozialkompetenztraining bedient sich verschiedenster Module und Techniken auf Grundlage der Konfrontativen Pädagogik . Ziel hierbei ist es, gemeinsam mit den Teilnehmern soziale Kompetenzen zu erarbeiten beziehungsweise bereits vorhandene auszubauen.
Dies bedeutet beispielsweise…

…im Umgang mit sich selbst: …im Umgang mit anderen:
- Selbstwertgefühl - Achtung/ Respekt/ Toleranz
- Selbstvertrauen - Empathie/Perspektivenübernahme
- Urvertrauen - Kompromissfähigkeit
- Selbstbeobachtung - Rechte durchsetzen können
- Eigenverantwortung - Kritikfähigkeit
- Selbstdisziplin - Zivilcourage

Um diese Ziele zu erreichen, kommen unter anderem Gesprächsrunden, Interaktionsspiele, erlebnispädagogische Aktionen, Rollen- und Kooperationsspiele, Vertrauensübungen, Biographiearbeit und Konfrontationsübungen zum Einsatz.
Dabei werden Inhalte und Themen aus folgenden Bausteinen behandelt, verfeinert und vertieft:

Selbstbewusstsein
Grenzen setzen, Eigenwahrnehmung, Stärken und Schwächen, „Anti-Blamier-Training“

Einfühlungsvermögen
Fremdwahrnehmung, Kontakt-Berührung, Vertrauen, Nähe-Distanz

Kommunikationsfähigkeit
Wahrnehmen/ Ausdrücken von Gefühlen, Streiten - wütend sein, Selbstbehauptung

Konfliktfähigkeit
Aggressive Erfahrungen, Gewalt, Täter-Opfer, Gruppe-Außenseiter, Konflikte in der Gemeinschaft

Kooperationsfähigkeit
Kooperation und Zusammenarbeit, Kommunikation, Deeskalation, Verantwortungsübernahme erproben

skt bildDas Sozialkompetenztraining erstreckt sich über 8 Einheiten à ca. 2 Stunden und richtet sich an weibliche und männliche Jugendliche zwischen 14 und ca. 18 Jahren, die entweder durch aggressives, dissoziales Verhalten auffällig geworden oder einfach am Thema interessiert sind.

Das Training wird durch entsprechende Fachkräfte (Anti-Aggressions-Trainer® , (Sozial-) Pädagogen/in) durchgeführt. In der Regel findet sowohl im Frühjahr wie auch im Spätjahr ein Kurs in unseren Räumlichkeiten in Rheinstetten statt, zur Sommerzeit bieten wir ein entsprechendes Wochenendseminar an.

Gerne bieten wir das Training bei entsprechender Teilnehmerzahl auch vor Ort als „In-House“ Training, beispielweise in Jugendzentren, Jugendhilfeeinrichtungen, Ausbildungsbetrieben/Firmen oder ähnlichem an.

Bei Fragen und Interesse sowie aktuelle Termine betreffend kontaktieren Sie uns bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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